Comparting 2012

Output Management ist längst keine Nischendisziplin mehr

Comparting, das internationale Technologieforum für Dokumenten- und Output-Management, hat sich seit seiner Premiere vor sieben Jahren zu einem der wichtigsten Treffpunkte für Anwender, Experten und Journalisten der Branche entwickelt. Die Besucher schätzen vor allem den Innovationsgeist, der von dieser Veranstaltung ausgeht. Wer sich kompakt über aktuelle Trends, ungewöhnliche Lösungsansätze und praxiserprobte Technologien zu allen Aspekten der physikalischen und digitalen Dokumentenverarbeitung informieren will, findet dort reichlich Gelegenheit.

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Böblingen, September 2012 – Auch die diesjährige "Jubiläumsausgabe" – Compart feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag – am 27. und 28. September in Böblingen setzte wieder deutlich Akzente.

"Output-Management ist nicht das Ende, sondern ein Teil einer langen Prozesskette." Harald Grumser, CEO und Gründer von Compart, dem Ausrichter des Kongresses, machte deutlich, dass sich die Dokumentenverarbeitung zunehmend zur zentralen Drehscheibe in der Kommunikation eines Unternehmens entwickelt. Schließlich stecke in fast allen IT-Anwendungen, die mit Kommunikation zu tun haben, ein bisschen Output, so Harald Grumser in seinem Grundsatzreferat. Ein- und Ausgangskanäle werden vielfältiger, heute könne es sich kein Unternehmen leisten, sich auf einige wenige zu beschränken. Daher komme es laut Harald Grumser darauf an, "intelligente Dokumente" zu schaffen; Dokumente, die auf jedem erdenklichen Weg – ob nun gedruckt, als digitale Post und geradewegs aufs Smartphone – ausgegeben werden können. Die Dokumentenerstellung müsse sich deshalb vom A4-Format als Richtlinie verabschieden. Der CEO wies in diesem Zusammenhang auf die Herausforderung hin, Dokumentenerstellung und Versand strikt voneinander zu trennen

Ohne Zweifel: Digitale Dokumente verdrängen die physischen

Nur so bleibe man als Unternehmen flexibel, bei Bedarf schnell und unproblematisch auf einen anderen Kommunikationskanal zu wechseln. Gerade der rechtssichere elektronische Postverkehr als Alternative zum klassischen Briefversand gewinnt an Bedeutung, wie in Böblingen zu erleben war. Die Swiss Post beispielsweise hat zusammen mit dem Compart-Partner Docucom unter dem Namen "ePostSelect" ein integriertes Output-Management-Konzept für die physische wie auch für die digitale Zustellung entwickelt. Die auf modernen Webtechnologien basierende Lösung, mit der unter anderem die Deutsche Bahn arbeitet, verleiht Unternehmen die nötige Flexibilität, um neuartige elektronische Kommunikationskanäle unproblematisch in die bestehende IT-Infrastruktur einzubinden – je nach Wunsch des Empfängers – und Dokumente unterschiedlicher Art und verschiedenen Formats über den Kanal der Wahl zu versenden.

Einen anderen Aspekt von Digitalisierung im Output-Management machte Aitor Velasco von METAPOSTA deutlich, einem ambitionierten Projekt der baskischen Regionalregierung. Dabei handelt es sich um ein Portal für den Empfang und die Verwaltung von elektronischer Post jeglicher Art; es fungiert quasi als Ersatz für den Aktenschrank zu Hause. Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, aber auch Bürger speichern dort ihre wertvollen Dokumente dauerhaft und rechtssicher in einer Art Online-Tresor, der nur über einen benutzerdefinierten PIN geöffnet werden kann. METAPOSTA, das stark vom dänischen System "eboks" (www.e-boks.dk) geprägt ist, wird künftig das klassische Postfach ersetzen, wie Geschäftsführer Aitor Velasco deutlich machte.

Einigkeit herrschte unter den Teilnehmern, dass digitale Dokumente die physischen zunehmend verdrängen, und zwar auf der Eingangs- wie auf der Ausgangsseite. Aktuelle Entwicklungen wie E-Postbrief, De-Mail und vergleichbare Angebote in anderen europäischen Ländern sind beredter Ausdruck dieser Entwicklung. Entsprechend hoch war das Interesse der Besucher auch am Ende August gestarteten De-Mail-Dienst der Deutschen Telekom, den Michael Kleimeier vorstellte. Sie wollten vor allem wissen, wie sich der neue Dienst in Unternehmen mit einem hohen Dokumentenaufkommen effizient etablieren lässt.

Passend dazu präsentierte Compart sein neues Modul DocBridge Pilot De-Mail, mit dem sich OM-Anwendungen an den digitalen Postdienst anbinden lassen. Als Kooperationspartner der Deutschen Telekom unterstreicht Compart damit wieder einmal seine Vorreiterrolle in Sachen elektronischer Post.

Compart bleibt sich treu: Innovation wird großgeschrieben

Doch war das nicht die einzige Neuerung auf dem diesjährigen Forum. Mit Spannung erlebten die Besucher in der mittlerweile zur Tradition gewordenen Rubrik "Neues aus dem Labor" aktuelle Produktentwicklungen beim OM-Spezialisten. Ein Höhepunkt war zweifelsohne die Ankündigung von DocBridge Mill Plus, der neuen Software für die universelle Dokumentenverarbeitung. Deren grafische Bedienoberfläche versetzt auch Anwender ohne umfassende Programmierkenntnisse in die Lage, sowohl einzelne Funktionen als auch komplette Abläufe, die typisch sind im Output-Management eines Unternehmens, zu konfigurieren. Compart kommt damit dem Wunsch vieler Kunden nach einer noch besseren Benutzerfreundlichkeit ihrer Produkte nach – und bleibt damit wieder einmal seinem Anspruch treu, auf dem alljährlich stattfindenden Kongress stets mit Weiterentwicklungen und Neuheiten aufzuwarten; übrigens nicht nur im Produkt-, sondern auch im Basisbereich – einem Kerngebiet der Compart-Entwicklung. Hier konnten sich die Teilnehmer über verschiedene Innovationen für die Verarbeitung unterschiedlicher Datenformate und Dokumentenobjekte informieren, vor allem im Bereich AFP, IPDS, PDF und XSL-FO. Robustheit und Leistung der von Compart entwickelten Filter werden kontinuierlich verbessert bzw. ausgebaut, wie in Böblingen zu erleben war.

Hohe Medienpräsenz und intensives Networking auf dem Comparting

Weitere Themen auf dem Kongress: neue Trends im digitalen Farbdruck, anschaulich erläutert von den Compart-Partnern Ricoh und Océ, sowie beispielhafte Anwenderszenarien, unter anderem von Arvato Direct Services. Oliver Simon zeigte in seinem Vortrag, wie sich durch den Einsatz einer Software wie DocBridge Pilot die Leistungsfähigkeit im Dokumenten- und Output-Management erheblich steigern lässt.

Bewusst waren dieses Jahr die Pausen zwischen den Vorträgen etwas länger, um den Teilnehmern noch mehr Raum für den gegenseitigen Gedanken- und Erfahrungsaustausch zu bieten – was von diesen intensiv genutzt wurde. Auch die Abendveranstaltung bot wieder reichlich Gelegenheit zum Networking. Besonders erfreulich war die hohe Präsenz von IT-, Fach- und Branchenmedien. Erstmals waren auch Journalisten aus Spanien dem Ruf Comparts nach Böblingen gefolgt. So war auch aus dieser Sicht das diesjährige Comparting eines der besten überhaupt.

Das nächste Comparting findet am 14. und 15. November 2013 in der Kongresshalle in Böblingen statt.

Comparting 2012
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Wissen rund um das Output-Management aus der Theorie und Praxis.

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