Comparting 2007

Nachschau:
Viel Input für den Output

Das in diesem Jahr am 13. und 14. September zum dritten Mal von Compart veranstaltete Tech­nologieforum Comparting 2007 bot eine Reihe von besonderen Höhepunkten zu den Themen Dokumenten- und Output-Management - sicherlich auch ein Grund dafür, dass die Veranstaltung dieses Jahr ein noch größeres Publikum anzog.

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Mehr als 100 Besucher sorgten neben dem gut gefüllten Auditorium an beiden Tagen für einen regen Gedankenaustausch zwischen Anwendern und Anbietern dieses Fachgebiets.

Im Fokus standen dieses Jahr die unterschiedlichen Strategien von Adobe und Microsoft im Unternehmensbereich, insbesondere im Umfeld Collaboration und Kommunikation mit dem Kunden. Während Peter Körner (Adobe Systems GmbH) am Beispiel der LiveCycle Enterprise Suite den Ansatz von Adobe aufzeigte, stellte Peter Fischer (Microsoft Deutschland GmbH) am Beispiel des Office SharePoint Server 2007 die Sicht- und Vorgehensweise von Microsoft vor.

Beide Vorträge führten zu regen Diskussionen und wurden ergänzt durch zwei weitere Präsentationen, die das Umfeld dieser Themen aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet haben: Manfred Terzer (Kendox AG) zeichnete den systematischen Weg der Entwicklung auf, den die Dokumenten-Management-Systeme (DMS) in den letzten zwei Jahrzehnten genommen haben, und gab einen Ausblick auf zu erwartende Tendenzen dieser mittlerweile als Enterprise-Content-Management-(ECM-)Systeme angebotenen Lösungen. Alexander Hoff, der sich als Trainer und freier Systemberater im Umfeld der Adobe-Produkte einen Namen gemacht hat, zeigte dem staunenden Publikum, welche unterschiedlichen und teilweise frappierenden Wirkungen Farben bei den verschiedenen Typen von Konsumenten hinterlassen.

Zwei Anwendervorträge zeigten sehr realitätsnah, welche Umstände und Auswirkungen zu berücksichtigen sind, wenn das interne Output-Management auf eine neue Basis gestellt wird. Bernd Steglich (Compart System Integration GmbH) referierte als einer der federführenden Personen über ein Projekt bei Andreas Stihl AG & Co. KG: Die nur noch schwer zu beherrschende Welt paralleler Output-Systeme bei Stihl wurde in ein zentrales Output-Management-System auf Basis von DocBridge Mill und LRS VPSX® migriert. Holger Sawaloch von der KKH wiederum berichtete, welche Motive und Visionen das Versicherungsunternehmen zur Umstellung ihres Output-Management-Systems auf die Compart Output-Management-Plattform DocBridge Pilot führten, wie sie realisiert wurden und welche Hürden dabei zu überwinden waren.

Andreas Wechsler (T-Systems DDM GmbH) konnte mit seiner Präsentation über "Alternative Versandwege" verdeutlichen, wie sich die Ausgabekanäle und Versandarten der von den Output-Management-Systemen produzierten Dokumente in den letzten Jahren verlagert haben und, auch im Zuge des endenden Briefmonopols, noch weiter ändern werden – eine Herausforderung für die Druckdienstleister und die Infrastruktur ihres Output-Managements.

Dass diese Veränderungen nicht allein den letzten Prozess eines jeden Output-Management-Systems betreffen, wurde in der Präsentation "Wohin geht der Markt – wohin geht Compart" von Harald Grumser (Compart Systemhaus GmbH) offensichtlich: Neben den alternativen Versandwegen führen der zunehmende Einsatz von Farbe, der Trend zu weiterer Zentralisierung des Individualdrucks und die Anforderungen der Fachabteilungen nach flexibleren Output-Services zu neuen Sprachen und anderen Prozessabläufen und machen neue technische Konzepte notwendig.

Vor diesem Hintergrund sind auch die von Andreas Pehnack (Compart Systemhaus GmbH) vorgestellten Neuerungen und Erweiterungen der Compart Produkte zu sehen, die nicht zuletzt auch Antworten auf die genannten Anforderungen sind. Eine dieser technischen Säulen der Compart Produkte ist die durchgängige Verwendung von Unicode. Jörg Palmer (ebenfalls Compart Systemhaus GmbH) brachte das an sich eher "trockene" und für viele schwer greifbare Thema unter dem Titel "Warum soviel Wirbel um Unicode?" in systematischer und leicht verständlicher Weise dem Auditorium nahe.

Thomas Funke (Compart System Integration GmbH) blieb es vorbehalten, die neue Version von DocBridge Pilot vorzustellen – demjenigen Compart Produkt, das als globale Output-Management-Integrationsplattform sämtliche Dokumenteneingangs- und Ausgangsdatenströme verarbeitet, steuert und verwaltet und damit ganz neue Möglichkeiten der Prozessoptimierung aufzeigt. Seine Präsentation war dann auch der krönende Abschluss der Veranstaltung. Sie sorgte im Anschluss noch für eine Menge Diskussionsstoff unter den Teilnehmern.

Die Abendveranstaltung am ersten Tag diente wieder als willkommene Gelegenheit, sich in der anregenden Atmosphäre der Stuttgarter Buddha Lounge, dem traditionsreichen Alten Schützenhaus, untereinander auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Das nächste Comparting wird am 22. und 23. Oktober 2008 stattfinden.



Comparting 2007
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