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Interview mit Harald Grumser zum Comparting 2020

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Ungewöhnliche Zeiten verlangen ungewöhnliche Maßnahmen: angesichts der Covid-19-Situation haben Harald Grumser und sein Team beschlossen Comparting 2020 vom 18. bis 19. November komplett virtuell durchzuführen. Als langjährige Besucher der Veranstaltung sind wir natürlich schon sehr gespannt, was uns erwarten wird.

Folgend das Interview mit Harald Grumser, Gründer und CEO von Compart das vor der digitalen Veranstaltung geführt wurde.

1.  Herr Grumser, der Comparting-Kongress durchläuft gerade seine „Digitale Transformation“. Was dürfen die Teilnehmer des digitalen Kongresses erwarten?

Harald Grumser: Ja, wir werden das Comparting dieses Jahr als reines Online-Event ausrichten. Am Charakter ändert sich dadurch aber nichts. Wie gewohnt erwartet die Teilnehmer ein, wie wir meinen, spannender Mix aus Anwenderberichten, Technologievorträgen, Keynotes und Live-Demos, der das breite Spektrum einer modernen Omnichannel-Kundenkommunikation widerspiegelt. Wir werden vor allem darlegen, wohin sich Compart in den letzten Jahren entwickelt hat und wo es die nächsten Jahre noch hingehen wird. Wie in den Jahren zuvor sind Vorträge in Deutsch, Englisch und Französisch geplant.

2.  Das bedeutet, dass sich inhaltlich auf den ersten Blick nicht viel ändern wird. Werden die Vortragenden live in Böblingen auf der Bühne stehen?

Harald Grumser: Wir werden quasi aus einem Studio heraus in mehreren, teilweise parallelen Sessions heraus senden, aber auch Raum für direkte Kommunikation schaffen. Im Frühjahr dieses Jahres hatten wir bereits unser Comparting in den USA auf ähnliche Art organisiert und damit absolut positive Erfahrungen gemacht. Vor allem, weil wir mit einem Online-Event viel mehr Teilnehmer erreichen können als bei einem Präsenz-Event.

3.  Ein Webinar mit Teams oder anderen Collaboration-Software unterscheidet sich von einer mehrtägigen Konferenz schon alleine durch die Dauer der Veranstaltung. Wie gedenken Sie das Projekt technisch zu realisieren?

Harald Grumser: Wir werden die Veranstaltung zeitlich strecken und so einrichten, dass die Teilnehmer aus den beiden Zeitzonen Europa und Amerika und den unterschiedlichen Sprachen versetzt online sein werden. Um die Aufmerksamkeitsspanne der Teilnehmer nicht zu überstrapazieren, werden wir auch nicht mehr als vier Stunden für eine Zielgruppe pro Tag senden.

4.  Sicherlich wird in diesem Kontext der Comparting-App mit den Abstimmungstools etc. dieses Jahr eine besondere Rolle zukommen?

Harald Grumser: Wir alle haben ja in den letzten Monaten einen Schnellkurs im Umgang mit neuen Technologien und Anwendungen gehabt. Die Comparting-App ist für eine Präsenzveranstaltung optimiert und könnte durchaus ersetzt werden. Interaktiv wird es aber in jedem Fall.

5.  Ein weiterer kniffliger Punkt, an dem sich technische und organisatorische Fragen eng berühren, ist das, was für viele Konferenz- und Event-Besucher normalerweise der wichtigste Teilnahmegrund ist: das informelle Networking.

Harald Grumser: Auch wenn persönliche Begegnungen dieses Mal leider ausfallen müssen – für ausreichendes virtuelles Networking ist dennoch gesorgt. Es wird genügend Möglichkeiten für Online-Chats mit Referenten und anderen Teilnehmern sowie den Verantwortlichen bei Compart geben. Unsere Produktexperten stellen sich den Fragen der Besucher und stehen bei Bedarf auch nach der Veranstaltung für weitere Infos zur Verfügung.

6.  Haben Sie zusätzliche Breakout-Rooms vorgesehen in denen sich Teilnehmer untereinander verabreden und off–the-record persönlich unterhalten können – ohne, dass jemand Drittes mithört?

Harald Grumser: Bei unserem Event in Amerika hatten wir eine nett eingerichtete Lounge, in der sich Leute einfach treffen konnten. Das wurde sehr gut angenommen und war auch nach dem Event der Ort, wo man sich mit anderen zwanglos austauschen konnte. Unabhängig davon wird es aber auch ausreichend Möglichkeiten für One-to-One-Gespräche geben.

7.  Können Sie uns vielleicht auch schon ein paar Details aus der Agenda verraten?

Harald Grumser: Natürlich werden wir die immer spannender werdenden Themen wie Cloud, Input-Management, digitale Posteingangsverarbeitung, Dokumentenerstellung und Workflows behandeln, aber auch das Output-Management in seinen klassischen Anwendungen. In den letzten Jahren haben wir immer wieder Demos gezeigt, die einen Blick in die Zukunft warfen. Dieses Jahr wird es Demos geben, die vor einigen Jahren noch Zukunft waren, heute aber bei Kunden real zum Einsatz kommen. Auch wollen wir viel mehr Oberflächen zeigen, die verständlich machen werden, wie der Umbau der letzten Jahre bei Compart zu einer noch viel mehr komponenten- und API-basierenden Architektur nun aussieht. Es wird also für alle, ob mehr von der Lösungsseite oder mehr aus der Technik kommend, etwas dabei sein.

Herr Grumser, vielen Dank für das Gespräch.

Quelle: BIT Magazin, Ausgabe 4/2020

The Future has started – Join us” – unter diesem Motto öffnet das Comparting am 18. und 19. November 2020 sowie am 2. und 3. Dezember 2020 seine virtuellen Türen.

Erstmals findet der internationale Fachkongress für die Omnichannel-Kommunikation von Unternehmen, Behörden und Organisationen komplett online statt. Entsprechend den Themen und Regionen wird die Konferenz an mehreren Tagen durchgeführt.

Comparting 2020: Lösungen für die Omnichannel-Kundenkommunikation in Cloud-Umgebungen

Entsprechend den Regionen wird die Konferenz an mehreren Tagen durchgeführt:

  • Programm in Deutsch: 18. und 19. November 2020
  • Programm in Englisch: 2. und 3. Dezember 2020
  • Programm in Französisch: 10. Dezember 2020

Am bisherigen Charakter des Fachkongresses ändert sich dadurch nichts. Wie gewohnt erwartet die Besucher ein Mix aus Grundsatzvorträgen, Anwenderberichten, Technologie-Präsentationen und Live-Demos aus Europa und Nordamerika, der das breite Spektrum einer modernen Omnichannel-Kommunikation widerspiegelt.

Im Fokus des Kongresses steht die neue Strategie der Compart, die das Event ausrichtet. Der Anbieter von Software für die Kundenkommunikation wird in den kommenden Monaten seine DocBridge® Produktfamilie bezüglich Cloud- bzw. SaaS-Fähigkeit ausbauen und weiterentwickeln. Im Kern geht es darum, noch mehr ausgewählte Funktionen als sogenannte Microservices anzubieten, die dann über Web-APIs in bestehende Infrastrukturen schnell und problemlos eingebunden sowie mit Drittanwendungen verknüpft werden können. Über erste erfolgreiche Projekte und innovative Implementierungen wird auf dem Comparting berichtet.

In diesem Zusammenhang bildet die Bereitstellung und Orchestrierung von Lösungen der DocBridge® Produktfamilie in Cloud-Umgebungen einen weiteren thematischen Schwerpunkt auf dem internationalen Fachkongress. Auch dazu erwarten die Besucher zahlreiche Demos. Um auch den Teilnehmern gerecht zu werden, die mit den Lösungen von Compart noch nicht so vertraut sind, wird es Präsentationen der gesamten Produktpalette geben.

Für virtuelles Networking ist gesorgt. Es wird genügend Möglichkeiten für Online-Chats mit Referenten und anderen Teilnehmern sowie dem Management der Compart geben. Auch die Produktexperten von Compart stellen sich den Fragen der Besucher und stehen bei Bedarf auch nach der Veranstaltung für weitere Gespräche und Infos zur Verfügung. Interessenten können dazu persönliche Termine mit den Consultants und Produktmanagern vereinbaren.

Lesen Sie hier den gesamten Nachbericht zum Comparting 2020