E-Rechnung:
Compliance sichern.
Länderformate
zentral beherrschen.

Einmal integriert – rechtssicher und
skalierbar für jede neue Vorgabe.

White Paper   Beratung

 

 

Eine länderübergreifende Lösung für Ihr eInvoicing

XRechnung  •  ZUGFeRD  •  Factur-X  •  FatturaPA  • … •  Facturae

E-Rechnung ist kein Thema, das sich auf ein oder zwei Länder beschränkt

In der Europäischen Union machen immer mehr Staaten elektronische Rechnungen verpflichtend – jeweils mit eigenen Formaten, Fristen und Übermittlungswegen. Auch Nicht-EU-Staaten sind davon betroffen, sobald eine Tochtergesellschaft oder Niederlassung in einem dieser EU-Länder liegt, denn dann gilt dort die lokale Pflicht – unabhängig vom Sitz der Konzernmutter.

Wer für jedes Land eine neue Einzellösung baut, gerät ins Hintertreffen. Denn im Kern ist das kein Formatproblem, sondern eine Architekturfrage: Wie lassen sich Fachsysteme, Länderanforderungen, Validierung und Versand so entkoppeln, dass die Lösung auch in fünf Jahren noch wartbar bleibt?

Compart verfolgt einen anderen Weg: Neue Länder- und Formatvorgaben werden zentral angebunden – ohne dass Sie Ihre Rechnungserstellung jedes Mal neu aufsetzen müssen.

E-Rechnung (eInvoice)

Eine E-Rechnung ist eine Rechnung, die in einem strukturierten, maschinenlesbaren Format ausgestellt, übermittelt und automatisiert verarbeitet werden kann. Eine per E-Mail versendete PDF-Datei gilt regulatorisch in der Regel nicht als E-Rechnung. Erforderlich sind Formate wie XRechnung, ZUGFeRD oder Factur-X auf Basis der europäischen Norm EN 16931. Außerhalb Europas gelten je nach Land eigene regulatorische Vorgaben, Formate und Übermittlungswege.

Ein globaler Trend

Die Fristen laufen – weltweit.

Was das im Einzelnen bedeutet, zeigen die folgenden Beispiele – vom bereits geltenden Recht bis zur unmittelbar bevorstehenden Frist:

Deutschland – Empfang

seit 1.1.2025

Alle Unternehmen im B2B-Bereich müssen E-Rechnungen empfangen können.

Deutschland – Ausstellung

ab 1.1.2027 / 1.1.2028

Gestaffelt nach Umsatzgröße, spätestens 2028 für alle B2B-Unternehmen verpflichtend.

Frankreich

ab 1.9.2026 / 1.9.2027

B2B: Empfang alle Unternehmen. Ausstellung gestaffelt: große/mittlere ab 1.9.2026, KMU/Kleinstunternehmen ab 1.9.2027.

Weitere Länder weltweit

laufend neue Vorgaben

Weitere europäische Länder entwickeln eigene Vorgaben – auch außerhalb Europas nehmen E-Rechnungs­pflichten stetig zu.

Stand: August 2026. Für eine rechtssichere Bewertung Ihrer individuellen Länder empfehlen wir die Abstimmung mit Rechtsabteilung. Weitere Informationen zu einzelnen Ländern finden Sie im White Paper.
 

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Strategische Tragweite

eInvoice ist Chefsache – nicht nur ein IT-Thema

Für internationale Unternehmen ist eInvoice keine Randnotiz der IT-Abteilung, sondern eine strategische Entscheidung mit Auswirkungen auf Finance, IT, Einkauf und Kundenkommunikation.

Compliance-Risiko

Fehlende oder fehlerhafte E-Rechnungen bedeuten Verzögerungen, Rückfragen und im Zweifel steuerliche Nachteile.

Prozesskosten

Ohne saubere Architektur entsteht für jedes Land und Format ein neues Einzelprojekt.

Systemvielfalt

ERP-, Billing- und Fachsysteme liefern Daten in völlig unterschiedlichen Strukturen.

Zukunftssicherheit

Anforderungen ändern sich weiter – die Architektur von heute muss das aushalten.

 

Unser Architekturprinzip

Eine Rechnungslogik. Unterschiedliche Formate.

Semantik verstehen. Rechnungen prüfen. Formate erzeugen. Output steuern.
Rechnungserstellung, Validierung, PDF-Erzeugung, Formatkonvertierung und Versand müssen sauber zusammenspielen – häufig über mehrere Länder, Fachbereiche und bestehende ERP- oder Kundenkommunikations-Prozesse hinweg. Genau hier setzt unser Architekturprinzip an.

Eine Rechnungsnummer bleibt eine Rechnungsnummer – unabhängig davon, in welchem technischen Format sie am Ende übertragen wird. Compart vereinheitlicht Rechnungsinformationen deshalb zunächst fachlich und mappt sie auf ein semantisches Modell, auf Basis der europäischen Norm EN 16931. Erst danach entstehen die benötigten Formate und Profile.

Der Effekt: Ihre internen Systeme müssen nicht jedes E-Rechnung-Format im Detail kennen. Neue Länder, Formate und regulatorische Anforderungen lassen sich integrieren, ohne die Rechnungserstellung jedes Mal neu aufzurollen.

Die technischen Details dazu finden IT- und Architektur-Verantwortliche im White Paper.

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Warum die Architektur hinter eInvoicing zählt

Viele eInvoicing-Projekte enden bei der reinen Formatumstellung. Compart geht weiter: Die Semantik elektronischer Rechnungen wird mit der Leistungsfähigkeit moderner CCM- und Output-Prozesse verbunden – Rechnungsinformationen werden einmal fachlich verstanden, zentral geprüft und flexibel für unterschiedliche Formate und Outputs bereitgestellt. Mit einer semantischen Architektur auf Basis von EN 16931 sind Sie so auf kommende regulatorische Änderungen vorbereitet – rechtssicher heute und anschlussfähig für morgen.

Genau das zeigt sich aktuell ganz praktisch: Die im Frühjahr 2026 verabschiedete EN 16931-1:2026 überarbeitet das zugrunde liegende semantische Datenmodell grundlegend – mit neuen Geschäftsregeln, neuen Feldern und angepasster Validierung. XRechnung und ZUGFeRD bleiben als Formate bestehen, werden jedoch an die neue, nicht rückwärtskompatible Syntax angepasst. Mit der schrittweisen Umsetzung der neuen Anforderungen wird der Umstieg auf die aktualisierte Norm für betroffene Unternehmen zunehmend relevant. Bei Compart wird eine solche Änderung zentral im semantischen Modell nachgezogen – einmal, an einer Stelle –, statt in jeder einzelnen Länder- und Format-Transformation separat.

E-Invoicing Software / E-Rechnung Workflow

 
Was den Unterschied macht

Das zeichnet unseren Ansatz aus

1. E-Rechnung und CCM in einer Architektur

Viele eInvoicing-Anbieter enden bei einer validen XML-Datei oder der Übergabe an ein Netzwerk. Compart führt die Story weiter: strukturierte Rechnungsdaten, PDF, hybride Rechnung, Dokumentenverarbeitung, Qualitätssicherung und Output-Prozess. Für Sie heißt das: ein Ansprechpartner und eine Lösung, statt mehrerer Tools und Schnittstellen.

eInvoicing endet für uns nicht bei XML.

2. Semantik vor Syntax

Der zentrale Verarbeitungskern ist das fachliche Rechnungsmodell auf Basis von EN 16931 – nicht UBL, CII oder ein proprietäres Zielformat. Für Sie heißt das: Neue Formate oder Länder ergänzen Sie, ohne Ihre bestehende Rechnungslogik neu zu bauen.

Wir verarbeiten die Bedeutung einer Rechnung – nicht nur ihr Format.

3. Einmal fachlich verstehen. Zentral prüfen. Flexibel ausgeben.

Quelldaten werden einmal fachlich interpretiert. Aus derselben semantischen Rechnungslogik entstehen unterschiedliche eInvoice- und Output-Prozesse. Das bedeutet weniger Aufwand pro Land und eine schnellere Einführung neuer Anforderungen.

Eine Rechnungslogik. Unterschiedliche Formate und Outputs.

4. Semantische Fehleranalyse statt Syntax-Validierung

Die weit verbreitete KoSIT-Validierung prüft auf Syntaxebene (UBL/CII) und bricht beim ersten Strukturfehler ab – Sie arbeiten sich Fehler für Fehler vor, ohne zu wissen, wie viele noch folgen. Wir validieren unabhängig von der Syntax auf dem semantischen Modell und zeigen alle Fehler auf einen Blick.

Alle Fehler auf einmal statt Schritt für Schritt.

5. Profile und regulatorische Anforderungen getrennt von der Engine

EN 16931, CIUS und profilspezifische Anforderungen sind konzeptionell von der Verarbeitungslogik getrennt. Für Sie heißt das: Neue gesetzliche Vorgaben lassen sich einspielen, ohne laufende Prozesse zu unterbrechen

Neue Anforderungen integrieren, ohne den Rechnungsprozess neu zu bauen.

6. Modulare eInvoicing-Services statt monolithischer Komplettlösung

Mapping, Validierung, Formaterzeugung und Hybridrechnung lassen sich einzeln nutzen. Für Sie heißt das: Sie investieren nur in das, was Ihnen tatsächlich fehlt – nicht zwangsweise in ein Komplettpaket

Nutzen Sie genau die Funktion, die Ihrem Prozess fehlt.

 

Ihr Nutzen

DocBridge® Communication Suite eInvoice Hub:
Einmal fachlich mappen – mehrfach nutzen

Der DocBridge® Communication Suite eInvoice Hub entkoppelt die fachliche Rechnungserstellung von den technischen und länderspezifischen eInvoice-Anforderungen.
Konkret im Betrieb heißt das:

 

Schnellere Umsetzung neuer Länder- und Formatvorgaben

Ohne die Rechnungserstellung grundlegend umzubauen.

Weniger Komplexität in ERP- und Fachsystemen

Ihre ERP- und Billing-Systeme müssen die einzelnen eInvoice-Formate nicht kennen – Formatanpassungen erfolgen zentral im Hub statt verteilt in jedem Quellsystem.

Schnellere Fehlerbehebung

Die semantische Validierung erkennt alle Fehler in einem Durchlauf und beschreibt sie verständlich – statt sich Schritt für Schritt vorzuarbeiten.

Flexible Ausgabeformate

Strukturiert, hybrid oder visuell – auf Wunsch barrierefrei, aus demselben kontrollierten Prozess.

Anschlussfähig an bestehende Compart-Landschaften

Integration in bestehende Verarbeitungsketten der DocBridge Communication Suite und Kombination mit vorhandenen CCM- und Output-, Prozessen.

Langfristig wartbar

Die Architektur bleibt auch nach Jahren übersichtlich und pflegbar – nicht nur für die nächste, sondern für jede künftige Anforderung.

Lassen Sie uns über Ihre konkrete Ausgangslage sprechen

Die E-Rechnung ist Pflicht. Die Architektur dahinter ist Ihre Entscheidung. Sprechen Sie mit unseren E-Rechnung-Experten.
  • Kostenlos und unverbindlich
  • Persönlicher Ansprechpartner, kein Callcenter
  • Konkrete Einschätzung für Ihre Situation, nicht nur eine Produktvorführung

Beratungsgespräch anfragen

In diesem Beratungsgespräch klären wir, was Ihre E-Rechnungspflicht für Ihre bestehende Systemlandschaft bedeutet – und wie schnell Sie compliant sein können.

Noch nicht bereit für ein Gespräch?

Laden Sie stattdessen unser gratis White Paper „eInvoicing in Europa" – mit Regulatorik-Überblick und Architekturansatz zum Nachlesen.

  • Regulatorischer Überblick zu Deutschland, Frankreich und weiteren EU-Ländern
  • Worauf Business- und IT-Verantwortliche bei der Entscheidung achten sollten
  • Das Architekturprinzip „Semantik vor Syntax" – verständlich und im technischen Detail
  • Der DocBridge® Communication Suite  eInvoice Hub im Überblick

 

Gratis White Paper Download:
eInvoicing in Europa

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Häufige Fragen – kurz beantwortet

Was ist eInvoice?

Der Austausch von Rechnungen in einem strukturierten, maschinenlesbaren Format. Eine per E-Mail versendete PDF-Datei gilt regulatorisch in der Regel nicht als E-Rechnung.

Ab wann gilt die E-Rechnungspflicht in Deutschland?

Empfangspflicht seit 1.1.2025, Ausstellungspflicht gestaffelt ab 1.1.2027 bzw. spätestens 1.1.2028 für alle B2B-Unternehmen.

Was ändert sich durch die E-Rechnung-Reform in Frankreich?

Empfangs- und Ausstellungspflicht für große/mittlere Unternehmen ab 1.9.2026, für KMU ab 1.9.2027, Austausch über zugelassene Plattformen.

Welche Vorteile bringt E-Rechnung gegenüber dem bisherigen Prozess?

Automatisierte Prüfung und Verarbeitung senken Fehlerquote und Durchlaufzeit. Laut Billentis-Studie sparen Unternehmen dadurch 60–80 % der Kosten gegenüber Papierprozessen.

Müssen wir unsere ERP-Systeme umbauen?

Nein. Die fachliche Rechnungsverarbeitung ist von der technischen Zielsyntax getrennt – Ihre ERP-Systeme müssen die einzelnen E-Rechnungs-Formate nicht selbst kennen.

Was passiert, wenn weitere Länder oder Formate hinzukommen?

Neue Länder- und Formatvorgaben werden zentral angebunden, ohne die bestehende Rechnungserstellung umzubauen – so setzen Sie neue Anforderungen schneller um, statt für jedes Land ein neues Einzelprojekt zu starten.

Betrifft die E-Rechnungspflicht auch US-amerikanische oder kanadische Unternehmen?

In den USA und Kanada selbst gibt es aktuell keine landesweite E-Rechnungspflicht. Betroffen sind US-amerikanische und kanadische Unternehmen jedoch, sobald sie Tochtergesellschaften oder Niederlassungen in Ländern mit eigener E-Rechnungspflicht haben, etwa in Deutschland, Frankreich oder weiteren EU-Staaten – dort gilt die jeweilige lokale Pflicht unabhängig vom Sitz der Konzernmutter.

Die wichtigsten Begriffe im Überblick

EN 16931
CEN-konforme europäische Norm für das semantische Datenmodell einer elektronischen Rechnung – die gemeinsame fachliche Grundlage aller nationalen Formate. Dieser Standard, festgelegt vom Europäischen Komitee für Normung (CEN), sorgt für sowohl technische als auch rechtliche Interoperabilität und vereinfacht somit die Abwicklung des grenzüberschreitenden Geschäftsverkehrs.

XRechnung
Deutsches, rein strukturiertes XML-Format auf Basis der UBL-Syntax für die verpflichtende E-Rechnung.

ZUGFeRD / Factur-X
EN 16931-konforme Hybridformate, die strukturierte Rechnungsdaten in ein PDF-Dokument einbetten – menschlich lesbar und maschinenverarbeitbar zugleich.

Peppol BIS Billing 3.0
Internationales Austauschprofil für E-Rechnungen.

CIUS
Core Invoice Usage Specification – länder- oder anwendungsspezifische Ausprägung von EN 16931, die festlegt, was verpflichtend, optional oder eingeschränkt ist. In Deutschland ist die nationale CIUS der Standard XRechnung. Die Konformität zur CEN-Norm ermöglicht eine EU-weite Verarbeitung.